Das Ballett am Rhein bringt ab 9. Mai mit „Ruß“ einen altbekannten Märchenstoff auf die Bühne des Opernhauses – allerdings in einem ganz eigenen Setting und aus einer überraschend anderen Perspektive: Im Fokus von Bridget Breiners Märchenadaption steht nicht Aschenputtel selbst, sondern eine ihrer Stiefschwestern. Aus ihrem Blickwinkel offenbart sich ein vielschichtiges Beziehungsgeflecht jenseits klischeehafter Schwarz-Weiß-Muster, das das Publikum auf die tänzerische Erkundung einer hochemotionalen Familiengeschichte mitnimmt.
Ursprünglich für das Ballett im Revier Gelsenkirchen geschaffen, siedelt Bridget Breiner ihr mit dem FAUST Theaterpreis gekröntes Ballett zwischen Kohlenpott und amerikanischer Bergbautradition an. Auch musikalisch geht Breiner ihren eigenen Weg: Statt der traditionell gesetzten Ballettmusik verwendet sie eine Collage aus live gespieltem Akkordeon und Einspielungen. So spannt sie einen Bogen von Johann Strauss‘ farbenreicher Ballettmusik „Aschenbrödel“ über US-amerikanische Bergarbeiter- und Protestlieder von Woody Guthrie, Hazel Dickens und Sarah Ogan Gunning bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen.
Tickets ab 22 Euro. Alle Termine auf ballettamrhein.de
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