Das Museum Ratingen widmet dem international bekannten Künstler Elger Esser eine Einzelausstellung, dessen zentrales Thema die Landschaftsfotografie ist. Esser, geboren 1967 in Stuttgart, lebt in Düsseldorf, wo er an der Kunstaka demie bei Bernd Becher studierte. Seine Arbeit liest sich als Parcours durch die Geschichte der Fotografie sowie als nuanciertes Wechselspiel der Fotografie mit der Malerei.
Essers Aufnahmen entstehen im Stil historischer Fotografie, auf poetische Weise fängt er die ruhige Atmosphäre von Landschaften ein. Immer wieder wird Vergangenes hervorgerufen, so ist auch die Ausstellung eingebettet in das Ratinger Jubiläumsprogramm, das verschiedenste Verknüpfungen zu historischen und kulturellen Themen herstellt.
Innerhalb der (Kultur-) Geschichte der Stadt gelangt für Elger Esser die Beziehung Ratingens zu Frankreich und der europäische Gedanke in den Fokus: Bereits 1958 wurde eine Städtepartnerschaft mit Maubeuge geschlossen, das am Fluss Sambre im Département Nord liegt. 1963 kam die Städtepartnerschaft von Le Quesnoy und der damals noch unabhängigen Gemeinde Hösel hinzu. Le Quesnoy findet sich nahe Maubeuge am Fluss Rhonelle. Anlässlich der Ausstellung sind an beiden Orten Fotografien entstanden, die der Künstler erstmalig präsentiert.
Elger Esser.
Tempus pingendi - Die Zeit des Malens
bis 24. Januar 2027
Die Ausstellung sowie das vielfältige Begleitprogramm werden durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) gefördert.
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