Wie können Verbindung, Verbundenheit und Zugehörigkeit möglich und erfahrbar werden? Dieser Frage widmet sich die vierte Ausgabe der „Schule des Erlebens“ von Donnerstag, 5. bis Sonntag, 8. November 2026 in Wuppertal und Düsseldorf. Die Reihe wurde von dem Düsseldorfer Choreografen Ben J. Riepe und Team entwickelt und führt Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst und somatischer Praxis zusammen. Der Körper steht im Mittelpunkt.
In einer Zeit, die von Beschleunigung, Digitalisierung und Vereinzelung gekennzeichnet ist, sind Menschen gleichzeitig so stark miteinander vernetzt wie nie zuvor. Und doch erleben sie Einsamkeit, Entfremdung und den Verlust von Gemeinschaft. Die „Schule des Erlebens“ nimmt diese Spannung mit dem diesjährigen Leitgedanken „What about Connection?“ zum Ausgangspunkt.
Die Veranstaltung beginnt am 5. und 6. November im Pina Bausch Zentrum in Wuppertal. Am 7. und 8. November wird sie im Künstlerverein Malkasten und im Studio Ben J. Riepe Düsseldorf fortgesetzt.
Geplant sind Vorträge, ein Schwerpunkt mit Performance, Tanz und Konzert sowie Begegnungsangebote. Das künstlerische Programm umfasst in Wuppertal die Performance „Holy Shit“ von Ben J. Riepe, ein partizipatives Tanzprojekt der Hamburger Choreografin Patricia Carolin Mai sowie ein Konzert mit der isländischen Kontrabassistin Bára Gísladóttir, einer der gefragtesten Komponistinnen ihrer Generation, und dem Bassgitarristen Skúli Sverrisson.
Am 7. November im Düsseldorfer Studio Ben J. Riepe sowie im FREIRAUM finden ab 11 Uhr Vorträge und eine Science Session statt, bei der Gedanken in einer Art Parcours in Bewegung kommen. Am Abend im Düsseldorfer Malkasten wird die Musik-Performance „Serious Immobilities“ in einer Workshop-Version des Künstlers und Komponisten Ari Benjamin Meyers unter Beteiligung von KOIR zu erleben sein. Meyers gründete den Chor der Kunstakademie Düsseldorf 2024 zu Beginn seiner dortigen Lehrtätigkeit als Vertretungsprofessor für Bildhauerei. Im Anschluss lädt ein Ball zum gemeinsamen Feiern ein.
Zu den Gästen des Vortragsprogramms zählen neben Stimmen aus den beteiligten Hochschulen der Musikethnologe Bernd Brabec de Mori, die Neurowissenschaftlerin Franca Parianen und Felix Halfmann von der Initiative „Lebendiges Wissen“.
Die Veranstaltungsreihe richtet sich sowohl an Studierende aus sieben Fachbereichen an fünf NRW-Hochschulen als auch an eine interessierte Öffentlichkeit.
Details unter benjriepe.com, pinabauschzentrum.de und malkasten.org
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