
Klara und die Sonne
USA 2026, Laufzeit: 116 Min., FSK 12
Regie: Taika Waititi
Darsteller: Jenna Ortega, Mia Tharia, Amy Adams
>> www.sonypictures.de/filme/klara-und-die-sonne
Basierend auf dem Bestseller-Roman des Nobelpreisträgers Kazuo Ishiguro erzählt Oscar®-Preisträgers Taika Waititi (JOJO RABBIT) hier von Klara (Jenna Ortega), einer sogenannten „künstlichen Freundin". Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als das perfekte Zuhause zu finden, und als sie Josie (Mia Tharia) begegnet, spüren beide sofort ihre Seelenverwandtschaft.
Josie hat ein angespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter (Amy Adams) und beide haben einen schweren Verlust erlitten, doch Klaras unschuldiges Staunen und ihre unerschütterliche Loyalität beginnen die Familie zu heilen und Licht in Josies komplizierte Welt zu bringen.
"Ich wollte, dass das Publikum die Welt durch Klaras Augen sieht und sie auf diese Weise erlebt." erklärte Waititi in Rom einem vornehmlich jungen Publikum. "Mich interessierte ihre Perspektive als Außenseiterin – denn Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, ermöglichen es uns, Dinge wahrzunehmen, die wir sonst übersehen oder als selbstverständlich betrachten. Sie erinnern uns daran, wer wir sind, und machen uns auf die Schönheit aufmerksam, die in uns und um uns herum existiert."
Das Buch ist ihm nicht irgendwie empfohlen worden, sondern er hat es in einem Bookshop am Flughafen gefunden. Er mochte es, weil er halt Geschichten von Außenseitern liebt. Klaras Perspektive gefiel ihm besonders gut, sie ist ein wenig naiv, und er dachte da an eine Schauspielerin wie Giulietta Masina (LA STRADA), also eine Art weiblicher Clown. Jenny Ortega widersprach, dass sie sich in ihrer Performance an Buster Keaton orientiert habe. Was die beiden sonst noch erzählten, finden Sie im Blog unter www.programmkino.de.
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